Von wegen „Hut ab“ – Reaktion der CDU-Fraktion auf den Beitrag in der LVZ vom 03.03.2017

Die aktuellen Großprojekte kommen trotz und nicht wegen Dubrau.

Frank Tornau: „Die Unternehmen nehmen ein Wahnsinnsbudget in die Hand für Planung. Sie gehen Risiken ein und nicht die Stadtverwaltung, besonders nicht Frau Dubrau.“

Lange Jahre lagen die Grundstücke im Umfeld des Bahnhofes brach. Nicht dem Engagement einer Frau Dubrau, sondern es ist dem Umstand der wachsenden Stadt zu verdanken, dass solche innerstädtischen Grundstücke endlich in Nutzung kommen. In den Fällen des Kristallpalastareals, des Busbahnhofes als auch des ehemaligen Freiladebahnhofs haben es sich die Eigentümer bzw. Entwickler selbst auf die Fahne geschrieben, dass ihre Quartiere durchmischt sein sollen, öffentliche Nutzung integriert wird bzw. attraktive öffentliche Durchwegung möglich wird. Es wäre schon tragisch, wenn die Verwaltung eine solche Entwicklung dann nicht vorbehaltlos unterstützen würde. In Leipzig wird ein Verwaltungshandeln in den Himmel gehoben, was eigentlich Normalität sein sollte.

Sabine Heymann: „Auch die Grundlage für die Schließung des Burgplatzloches hat der Stadtrat schon deutlich vor der Amtszeit von Frau Dubrau gelegt. Mit dem Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr. 45.7 vom 29.02.2012, der die Beseitigung des Missstandes durch eine Platzgestaltung zum Ziel hatte, wurde das Engagement der wechselnden Eigentümer des Burgplatzloches herausgefordert.“

Was ihnen wiederum in Zeiten der wachsenden Stadt deutlich leichter gefallen sein sollte.

Und dann der Fahrstuhl im Fußgängertunnel. Das war nur dem unnachgiebigen Stadtrat zu verdanken und nicht Frau Dubrau.

Konrad Riedel sagt dazu: „Die Beseitigung des planerischen Missstandes der fehlenden Barrierefreiheit ist einzig und allein dem Stadtrat und insbesondere den Stadträten Siegfried Schlegel und mir zu verdanken. Nur durch ständiges Nachfragen und heftige Diskussionen im Rat sowie dazugehörigem Beschluss und mehrfacher Anmahnung der Beschlussumsetzung konnte die Nachrüstung gegen den offenen Widerstand von Frau Dubrau durch den Stadtrat durchgesetzt werden.“

Also Hut ab vor dem Stadtrat, den risikofreudigen Investoren und nicht vor Frau Dubrau

Für Nachfragen: Dr. Sabine Heymann (Stellv. Fraktionsvorsitzende) 01727935986, Konrad Riedel (behindertenpolitischer Sprecher der Fraktion) 015112508831