Seidel: „Verbesserungen für Bus-, Rad- und Fußverkehr schaffen“

Siegrun Seidel

Siegrun Seidel

FA Stadtentwicklung und Bau

Rat stimmt Antrag der CDU-Fraktion zur Neugestaltung der Gustav-Esche-Straße zu 

Dem Änderungsantrag der CDU-Fraktion, die Entkoppelung der Verkehrsströme im Zuge des Neubaus der südlichsten Brücke auf der Gustav-Esche-Straße zu prüfen, hat die Ratsversammlung am Mittwoch zugestimmt.  

 Dazu erklärt Stadträtin Siegrun Seidel:
„Mit unserem Änderungsantrag wollen wir die Situation auf der südlichen der drei Brücken in der Gustav-Esche-Straße entzerren und so eine langfristige Lösung für den Verkehr im Leipziger Westen schaffen. Unser Ansatz sieht vor, das die Stadtverwaltung prüft, inwiefern Rad- und Fußverkehr auf eine separate Strecke verlegt werden können, um dem motorisierten Verkehr mehr Raum zu geben. Der ÖPNV soll dabei eine eigene Spur bekommen. So schaffen wir Vorteile für alle Verkehrsteilnehmer: Wir verhindern die derzeit täglichen Staus und schaffen insbesondere für die Busse mehr Pünktlichkeit und damit Attraktivität. Radfahrer und Fußgänger können sicher durch den Auwald gelangen. Indirekt ermöglicht unser Vorschlag auch eine Lösung für die angespannte Parksituation bei Veranstaltungen im Haus Auensee: Mit einer separaten Busspur gehen wir in Vorleistung für einen möglichen Park&Ride-Platz und zugehörigen Shuttle-Angebote zu den Events.“