Heymann: Neue Unruhe und Unwahrheiten stören Vertrauen! 

Dr. Sabine Heymann

Dr. Sabine Heymann

Verwaltungsausschuss; FA Stadtentwicklung und Bau

CDU-Fraktion fordert Neustart für Freiheits- und Einheitsdenkmal 

Mit Unverständnis und Kritik reagiert Dr. Sabine Heymann, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat, auf die aktuellen Berichte zur weiteren Unterstützung der Stiftung Friedliche Revolution. Laut Presseartikel solle die Stiftung weitere 150.000 Euro zur Planung des Freiheits- und Einheitsdenkmals bekommen.  

„Ich will zuallererst klarstellen: Als CDU-Fraktion stehen wir nach wie vor zum Freiheits- und Einheitsdenkmal und wollen, dass es endlich hier in Leipzig entsteht. Klar ist aber auch, dass uns solche Berichte, in denen Informationen aus geschlossenen Sitzungen nach außen gelangen, nicht weiterhelfen. Zumal die Informationen schlichtweg falsch sind.“ 

Stadträtin Dr. Sabine Heymann

Heymann bezieht sich damit auf die Beratung des Begleitgremiums zum Denkmal, das nicht-öffentlich tagt.  

„Um das Denkmal endlich zu bekommen, ist eine erneute Ausschreibung für einen Künstlerwettbewerb nötig. Hierfür wird Geld benötigt und die prinzipielle Unterstützung wurde auch angekündigt. Zur Wahrheit gehört aber auch: Die in Rede stehende Summe erfordert noch einen Beschluss des Stadtrates oder zumindest des Verwaltungsausschusses! Mit dieser Veröffentlichung wird nur neue Unruhe geschürt und aufgebautes Vertrauen zerstört.“ 

Stadträtin Dr. Sabine Heymann

Für das Freiheits- und Einheitsdenkmal fordert Heymann klare Maßnahmen:  

„Letztendlich belegt diese Indiskretion erneut, dass auf dem Weg zum Freiheits- und Einheitsdenkmal ein kompletter Neustart des Prozesses nötig ist. Es muss die Erinnerung an den Mut der Menschen, die gegen das SED-Regime demonstriert haben, im Mittelpunkt stehen und nicht die persönlichen Eitelkeiten derer, die heute über das Denkmal entscheiden und die Ereignisse von 1989 deuten wollen!“ 

Stadträtin Dr. Sabine Heymann