Tornau: “Hexenjagd auf dem Rücken von Kindern und Eltern”

Frank Tornau

Frank Tornau

Verwaltungsausschuss; FA Wirtschaft und Arbeit

Linke und Grüne verhindern Schulhausbau im Leipziger Süden verhindern 

Mit den Stimmen von Linken, Grünen und Teilen der SPD hat der Leipziger Stadtrat den Bau einer Schule an der Kurt-Eisner-Straße durch die Stadtbau AG abgelehnt.  

Dazu erklärt der Stadtrat für den Südwahlkreis, Karsten Albrecht:  

“Klar ist: Wir brauchen diese Schulplätze! Der Leipziger Süden wächst, vor allem junge Familien mit schulpflichtigen Kindern wohnen hier. Und klar ist: Kurze Beine brauchen kurze Wege! Deswegen waren und sind wir vom Plan zur Errichtung einer Schule gemeinsam mit einem privaten Investor überzeugt, um endlich ans Ziel zu gelangen. Denn so ehrlich müssen wir sein: Die Stadtverwaltung hat es über Jahre nicht geschafft, die nötige Schule zu errichten. Dass die Linken, Grünen und Teile der SPD diese klare Not verkennen und gegen eine neue Schule stimmen, lässt mich fassungslos zurück.” Vor allen wird durch den Nichtbeschluss des Oberschulstandort der Petrischule in Frage gestellt. Hier sollen die fehlenden Grundschulplätze geschaffen werden.  

Albrecht fragt: “Diese Schule mit langer Tradition sollte nicht in Frage gestellt werden, denn wo sollen diese Oberschüler beschult werden? Eine neue Schule zu bauen benötigt fünf Jahre, wenn man ein Grundstück hat. Die Stadt hat aber im Süden kein Grundstück. Wie dieses Problem gelöst werden soll, müssen alle die erklären, die diese Vorlage abgelehnt haben.  

Noch schärfer ins Gericht geht der Fraktionsvorsitzende, Frank Tornau: 

“Auf den Rücken von Kindern und Eltern setzen Linke, Grüne und Stadträtin März aus der SPD-Fraktion ihren Kleinkrieg gegen private Investoren fort. Dieses Verhalten schockiert mich regelrecht, zumal wir es hier mit einem normalen Vorgang zu tun haben. Ein Investor bietet eine Leistung, nämlich den Bau einer Schule und fordert hierfür eine Gegenleistung. Wir sprechen uns für die Kooperation aus, da wir die Not nach Schulplätzen sehen, und wir uns an einer Hexenjagd gegen Investoren nicht beteiligen!”, so Tornau.