Neues aus Leipzig / 17. Juni 2026

Leipzig gedenkt des 17. Juni 1953

Am 17. Juni 1953 demonstrierten in der DDR über eine Million Menschen gegen die kommunistische Herrschaft, darunter 40.000 in Leipzig für Freiheit, bessere Lebensbedingungen und freie Wahlen. Der Aufstand wurde von sowjetischen Truppen und der Volkspolizei gewaltsam niedergeschlagen; in Leipzig starben sieben Menschen, etwa 1.000 wurden verhaftet. Anlässlich des Jahrestags findet in Leipzig eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Volksaufstands um 16 Uhr auf dem Südfriedhof statt.

 

 

Eigenheimflächen für Familien werden ausgeschrieben.

Die Stadt Leipzig vermarktet ab dem 29. Juni 2026 elf Grundstücke für Einfamilienhäuser, die entweder gekauft oder im Erbbaurecht genutzt werden können. Die Vergabe erfolgt nicht nach Höchstgebot, sondern anhand sozialer Kriterien wie Kinderzahl, Mehrgenerationenhaushalt, Behinderung oder ehrenamtlichem Engagement, wodurch besonders Familien profitieren sollen. Bewerbungen sind bis zum 24. August 2026 möglich; langfristig sollen insgesamt 50 städtische Grundstücke in mehreren Etappen angeboten werden.

 

MediaCity soll besser angebunden werden.

Die Stadt plant ab August den Ausbau der Altenberger Straße in der Südvorstadt, um die sogenannte MediaCity besser an den öffentlichen Nahverkehr anzubinden. Dabei entstehen neue Bushaltestellen, bestehende Haltestellen werden barrierefrei umgebaut und die Fahrbahn wird erneuert. Die Bauarbeiten kosten rund 675.000 Euro, sollen etwa 14 Wochen dauern und bis Mitte Dezember abgeschlossen sein; dank Fördermitteln trägt die Stadt davon nur etwa 280.000 Euro.