Müllproblem durch Internetklamotten

Billig-Kleidung auch China ist für unsere Stadt zum größten Müllproblem geworden und das in zweierlei Hinsicht.

Einerseits fluten die Wegwerfartikel die Altkleidercontainer bis die Sachen davor abgestellt werden müssen. Und wo einmal Müll herumsteht, gesellt sich schnell anderer hinzu. Bis zu 30 Tonnen Sperrmüll, Elektrogeräte oder Restmüll sind es pro Monat. Deren Entsorgung bezahlen die Betreiber der Container. Das lohnt sich für sie nicht. Auch können die Betreiber die vielen chinesischen Kleidungen nicht weiter verwenden, da sie keine Qualität haben. Auch das lohnt sich für sie nicht. Die Folge: Bewarben sich 2024 noch 24 Betreiber um das Aufstellen der Altkleidercontainer, waren es im vergangenen Jahr gerade noch drei.

Wir als CDU wollen diese Schmuddelecken in Leipzig nicht mehr akzeptieren. Deshalb haben wir die Stadtverwaltung aufgefordert, die Reinigungspflichten rund um die Altkleidercontainer strenger zu überwachen und zu ahnden. Beides wurde uns vom Ordnungsdezernat zugesagt. Damit es gründlich umgesetzt wird, haben wir nun beantragt, dass der Oberbürgermeister dem Rar halbjährlich Bericht über die Situation erstattet. So dass zum Beispiel die Anzahl der Container erhöht oder auch Strafverfahren eingeleitet werden können.