Mehr Staus dank Rathauspolitik

100 Stunden standen Leipzigs Autofahrer 2025 im Stau. 15 Stunden mehr als im Vorjahr. Unsere Stadt belegt damit den unrühmlichen 3. Platz unter allen deutschen Städten, wie die Auswertung des „Stauindex“ der Firma TomTom ergab. Wir als CDU-Fraktion wissen, dass die Verwaltung diese Daten seit Jahren als unseriös herunterspielen will, obwohl alle die Staus sehen oder erleben. Das Rathaus selbst mag die Studien „Traffic Scorecard“ der Firma Inrix lieber. Also haben wir auch diese Zahlen verglichen.

2018, als die „Mobilitätsstrategie 20230“ im Rat beschlossen wurde, rühmte sich die Verwaltung mit – laut Inrix - nur 14 Staustunden pro Jahr. Mittels der Strategie sollten Stauerscheinungen „auf dem heutigen niedrigen Niveau gehalten werden“. Tatsächlich hat sich seitdem die von Inrix gemessene die Stauzeit verdreifacht, auf 46 Stunden in 2025.

Wie das passieren konnte, wird unsere Fraktion die Verwaltung in der nächsten Ratsversammlung fragen. Und was die Stadt gegen die Staus tun wird? Natürlich erwarten wir vom Baudezernat die typischen Ausreden für die Situation, die Baustellen zum Beispiel. Oder dass die Zahl der Pkw signifikant zugenommen hat – was nicht stimmt. Nur Eines werden wir wohl nicht hören: Dass die jahrlange, autofeindliche Politik des Rathauses auch nur ein bisschen Schuld daran hat.